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viernes, 15 de agosto de 2025

Dante Panzeri, lo contingente en el fútbol

 

Berlin, August 2025, posted by Claudio Steinmeyer












PANZERI 

1966, casualmente contemporáneo a los Escritos, el periodista deportivo argentino Panzeri (1921-1978) prologa su libro de una manera casi lacaniana. Ya que Lacan decía que sus Escritos son para no ser leídos.

Panzeri por su parte dice: 

Este libro no sirve para jugar al futbol, sirve para saber que, para jugar al futbol no sirven los libros. Sirven solamente los jugadores…..y a veces ni ellos, si las circunstancias no los ayudan.

Mi opinión:
Dinámica de lo impensado. De la contingencia. De lo que puede pasar o no pasar, pero seguro que no se repite igual en la próxima jugada, partido o campeonato.
Este libro sirve para empezar a captar lo real en juego en este deporte. Un real distinto al de otros deportes. Un real que la industria del juego se empeña cada vez más en meterlo en una tabla de Excel o de IA ser diría ahora. Calcular al segundo sus beneficios, sus costos. Un deporte que cada día más va siendo territorio capitalista (¿quién ha visto un potrero últimamente en las grandes ciudades?) Pero seguro el futbol sabrá encontrar imprevistas e improvisadas respuestas como lo hizo a través de  Diego Maradona, por eso su excomunión. Pero bueno, esa es otra discusión.

Este libro no enseña a ver el futbol, enseña a pensar el futbol, o cuando menos a dejar de no pensarlo burdamente. En términos lacanianos (a Panzeri le hubiera encantado conocer nuestra teoría) pasar de lo que no cesa de no escribirse (lo imposible, lo real) a lo que cesa de no escribirse (la contingencia del juego, la mano de Dios)

Obviamente alguno ya podrá intuir que periodistas como Panzeri no son los más favorecidos por las políticas del poder neoliberal, ni la Fifa, ni la televisión o sus plataformas sucedáneas.
Pero así como hay que tratar de transpirar la camiseta y leer los Escritos, aunque sea para extraer una idea mínima, lo mismo vale la pena entrarle a este texto quizás fundacional de una manera de hacer periodismo deportivo, de una manera no ingenua en política. Panzeri tuvo la mácula de integrar algún comité deportivo durante la revolución fusiladora, pero terminó  oponiéndose tenazmente a la organización del Mundial 78 en Argentina, falleciendo 60 días antes de que Argentina se coronara campeón mientras se ejecutaban y se desaparecían detenidos a 500 metros de distancia del Monumental.



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domingo, 2 de febrero de 2025

ZWISCHEN TRIEB UND BEGEHREN GIBT ES DIE LIEBE

 Berlin, Jan 2025, posted by Claudio Steinmeyer




ZWISCHEN TRIEB UND BEGEHREN GIBT ES DIE LIEBE

Claudio Steinmeyer

(Mein Beitrag 10.01.25 am Seminar der Lacansche Initiative Berlin als Vorbereitung zum New Lacanian School Kongress „Painful loves“)





Als ich den Titel des Themas zum ersten Mal hörte, war ich sofort begeistert. Schon lange hatte ich Lust, über die Liebe zu schreiben. Insbesondere über die Liebe und ihre Beeinflussung durch das Begehren, vielleicht ausgehend davon, wie sie sich dieses Zusammenhang in der klinischen Praxis nach der Pandemie zu manifestieren begann. Und auch versuchen, die beiden Mechanismen zu hinterfragen, die Lacan für Liebe und Begehren privilegierte, nämlich die Metapher und die Metonymie.

Dann überraschte mich der Gebrauch des Singulars im deutschen Titel: schmerzhafte Liebe und nicht schmerzhafte Lieben.

Ist die Liebe immer eine, dieselbe, und auch ihr Schmerz?

Wird der englische Originaltitel ins Spanische übersetzt, begegnet uns ein Plural, "amores dolorosos" (schmerzhafte Lieben), der leicht an den Titel eines großartigen mexikanischen Films erinnert: Amores Perros (aka Deutschland: Von Hunden und Menschen), ein Film, der zufällig von der Liebe handelt, wenn sie schmerzhaft ist.

Heute bringe ich weder feste Schlussfolgerungen noch solide neue Ideen mit, sondern einfach einige Überlegungen und Fragen, die aus meiner Praxis und meiner Lektüre entstanden sind. Und besonders, um die Diskussion aus den vorherigen Präsentationen meiner Kolleg*innen hier, fortzusetzen. Es handelt sich also um eine Art Work-in-Progress.

Erinnern wir uns kurz an das, was die Psychoanalyse uns lehrt: Alles, was mit menschlicher Sexualität zu tun hat, ist das Ergebnis der Schnittstelle von drei Feldern: dem Trieb, der Liebe und dem Begehren (das wir vom freudschen Wunsch differenzieren müssen). Alles, was im Tierreich durch den Instinkt perfekt für Fortpflanzungszwecke funktioniert, wird beim Menschen kompliziert, da das Trauma der Begegnung des Subjekts mit der Sprache ins Spiel kommt.

Auf diese Weise überschneiden sich diese drei Felder nicht vollständig, insbesondere in Bezug auf das Objekt und den Anderen. Und um die Dinge noch komplizierter zu machen, wie wir in den vorherigen Vorträgen gesehen haben, zeigt jedes dieser Felder bei jedem sprechenden Wesen wiederum spezifische Weisen des Verknotens in Bezug auf die Register des Realen, Symbolischen und Imaginären.


Wie unsere Kollegin aus Argentinien, Nieves Soria, entwickelt, rückt das Verknoten all dessen auf der Ebene der Liebe bei sprechenden Wesen immer die Dimension des Körpers in den Vordergrund (1). Wir können mit Soria sagen, dass die Liebe der unmögliche Knoten zwischen dem Körper eines Mannes und dem Körper einer Frau ist. Natürlich gibt es andere Arten von Liebe, andere Gender. Aber bleiben wir heute bei dem, was zwischen einem Mann und einer Frau geschieht – das sollte mehr als genug sein, um uns heute zu beschäftigen.

In diesem Sinne positioniert Lacan das Christentum sehr klar als dasjenige, das der heutigen Liebe im Westen ihren Status verlieh und mit der Ankunft der höfischen Liebe einen besonderen Höhepunkt erreichte (erinnern wir uns nebenbei daran, dass man von keinen höfischen Begehren spricht).

Ich habe bemerkt, dass in letzter Zeit die Patienten eher wegen Liebesangelegenheiten als wegen phänomenologische Problemen mit dem Begehren in die Praxis kommen. Und diese Liebesangelegenheiten sind von der jeweiligen Epoche geprägt. Unsere Epoche ist die postpandemische, von der Technologie durchdrungene Zeit. Eine Technologie, die, wie unser Kollege J. Alemán oft sagt, nichts anderes ist als die Metamorphose der Wissenschaft im Zeitalter des Kapitalismus. So kommen Patienten zu uns, die von Einsamkeit, Verlassenheit, Themen wie Likes, blauen Häkchen oder Problemen mit Ghosting überwältigt sind.

Zurück zu diesem komplexen Geflecht von Verknüpfungen und Wechselbeziehungen zwischen S, I, R sowie Liebe, Begehren und Trieb sagt Lacan, dass es keine sexuelle Beziehung/ bzw Verhältnis oder Komplementarität zwischen Männern und Frauen gibt. Es gibt dort eine Lücke, oder besser gesagt eine Kluft, die durch das Signifikante geöffnet wird, und in der die Liebe eine Funktion einer gewissen Ersatzmetapher übernimmt, um die Knoten zu stabilisieren und ein Treffen zwischen den Geschlechtern zu ermöglichen.

Genau das wird im Einführungstext zum Thema des Kongresses von Patricia Bosquin-Caroz sehr treffend formuliert, wenn sie es folgendermaßen ausdrückt:

“Doch gerade, weil das Begehren nicht mit seinem Objekt zusammenfällt, tritt die Bedeutung der Liebe hervor, die sich aus einer ganz besonderen Operation – der Metapher der Liebe – ergibt. Wir können hier bereits die Prämissen einer späteren These Lacans erkennen: Die Liebe dient als Ersatz für das Nicht-Verhältnis der Geschlechter (non-rapport sexuel).” (2)

Lassen wir uns einen Moment bei der Frage des Begehrens und seiner Nicht-Übereinstimmung mit dem Objekt aufhalten.

Lacan bietet mehrere Konzeptualisierungen zu diesem Thema, die sich auf das Seminar VI und seinen zeitgleichen Text "Die Lenkung der Kur und die Prinzipien ihrer Macht"  beziehen. (3)

Zitieren wir einige:

Das Begehren ist die Metonymie des Mangels an Sein.

Dass der genitale Akt seinen Platz in der unbewussten Artikulation des Begehrens finden muss, das ist die Entdeckung der Analyse. (S. 613)

Die Analyse: sie lässt das Subjekt im Traum als Begehrendes wiederfinden, im Gegensatz dazu, es als Subjekt zu erkennen. (S. 615)

Das Begehren hält lediglich fest, was die Analyse subjektiviert. (S. 615)

Das Begehren manifestiert sich in der Lücke, die die Forderung unterhalb von sich selbst aufreißt, da sie den Mangel des Anderen ins Spiel bringt.

Was dem Anderen gegeben ist zu füllen, da auch ihm das Sein fehlt, ist das, was man Liebe nennt.

Um die liebe Hebe Tizio zu zitieren, die uns leider vor Kurzem verlassen hat:

„Das Begehren wird durch die Metonymie definiert als ein Effekt der Abfolge von Signifikanten. Dies macht es substanzlos, weshalb von der 'Metonymie des Mangels im Sein' gesprochen wird.

Auf diese Weise steht das Begehren in Beziehung zum durchgestrichenen A (A-barred), was bedeutet, dass es von vornherein keinen Punkt de capiton (Stepppunkt) gibt, der die Metonymie zum Stillstand bringen könnte …“ (4)

Und es gibt keine sexuelle Beziehung / Verhältnis u. A. aufgrund der Präsenz des Begehrens, das immer flüchtig, metonymisch und vom Signifikanten abhängig ist, nicht jedoch von den natürlichen Objekten des Instinkts. Jacques-Alain Miller beschreibt das sehr gut: 

“Die Liebe, insbesondere die traditionelle westliche Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, hat ein spezifisches Geburtsdatum und einen bestimmten Ort: die höfische Liebe. Seit den Höfen des Mittelalters ist viel Wasser den Fluss hinuntergeflossen, insbesondere mit dem Aufkommen der Sexuierung und der Gender-Theorien.

Doch eines bleibt unverändert: Diese menschliche Erfindung, die Liebe, entstand, um einen strukturellen Mangel auf der Ebene des Begehrens zu korrigieren: das „Es gibt keine sexuelle Beziehung/Proportion“. (5) 

Zur metaphorischen Perspektive der Liebe kommt hinzu, dass sich das Begehren vielleicht in einer eher metonymischen Dynamik einschreibt, 

Die Liebe würde also als ein Ankerpunkt fungieren, den man vielleicht sogar als point de capiton (Stepppunkt) bezeichnen könnte, der nicht nur die Metonymie des Begehrens stoppt, um sich mit einem bestimmten Objekt zu verbinden, sondern auch dessen Eintragung in eine bestimmte historische Diachronie, bzw eine Geschichte, ein Narrativ, ermöglicht.

Der Trägheit, der Statik der Liebe und ihrem metaphorischen Wert kann nur durch das Begehren und dessen metonymisches Handeln entgegengewirkt werden. Umgekehrt kann die metonymische Drift des Begehrens nur durch den synchronischen, metaphorischen Schnitt gestoppt werden, den die Liebe durch eine kontingente Begegnung einbringt.

Wir gelangen so in eine Dynamik, ja sogar Dialektik zwischen Liebe und Begehren, die möglicherweise theoretische und klinische Aktualisierungen benötigt – insbesondere seit der Pandemie und der Explosion der Nutzung sogenannter „antisozialer Netzwerke“, wie sie der argentinische Journalist Horacio Verbitsky nennt. Auf diese Weise begegnen wir nun in der Praxis Erzählungen von schmerzhaften Lieben, die sich durch neue Phänomene wie „Ghosting“ – das Ignorieren des Anderen –, „Gaslighting“ (manipulieren, erniedrigen), „Benching“ und andere soziale Netzwerkephänomene manifestieren. 

Im Bereich der Liebe ist es sogar möglich, auf der Seite des anderen die Erfindung einer Liebe zu erzwingen, wie der von Freud aufgeklärte Mechanismus der Hypnose zeigt, der auch im kürzlich zitierten Einführungstext des Kongresses von P. Bosquin-Caroz erwähnt wird. Der Analytiker kann sich in i(a) positionieren und die Effekte der Verliebtheit fördern, die sowieso strukturell in der Übertragung schon gegeben sind. Er kann auf die Ansprüche antworten, was die Analyse, wie Lacan in Lenkung der Kur (op. cit S. 615) sagt, in die Suggestion führt.

Was jedoch schwieriger ist, ist die Erfindung eines Begehrens; dies bleibt immer auf der Seite des Zuhörens, des Symbolischen, der Interpretation.

Meine Wege zum Weiterarbeiten:

Wenn die Liebe daran scheitert, den Genuss mit dem Begehren zu versöhnen, beginnen wir zu leiden. Unsere Liebe rückt näher an die Seite des Genusses, an die inzestuöse Seite, ohne Beeinflussung durch die symbolische Kastration. Während das Begehren es ermöglicht, dass unsere Liebe nicht an den Genuss des Anderen gebunden bleibt. Das Begehren enthält eine Art Versprechen des Gleitens, das dafür sorgt, dass "das Fehlen nicht fehlt" angesichts der Statik (synchronisch-metaphorisch) der Liebe.  

Wie Jèrôme Lecaux kürzlich in unserem Leseseminar über Die Angst sagte: Eine Sache ist die Liebe mit Begehren, eine andere Sache ist die Liebe ohne Begehren. Von dort aus können wir weiter darüber nachdenken, dass sich Liebe ohne Begehren strukturell als Folge des Inzestverbots manifestieren kann: Du kannst deine Mutter lieben, aber nicht mit ihr schlafen. Oder als Ergebnis klinischer Hemmungen, wie es in Lacans Text über die Jugend von Gide und seine Beziehung zu seiner Cousine Madeleine zu sehen ist – eine Liebe ohne Begehren, eine "weiße Ehe." Später werden wir den Fall von Männern betrachten, bei denen das Gegenteil der Fall ist: Sie begehren Frauen, aber die Liebe bleibt ausgelassen.

Es scheint mir an diesem Punkt angebracht, daran zu erinnern, dass, auch wenn das Thema der Liebe in den Werken von Freud und Lacan in gewisser Weise homogener ist, dies bei der Frage des Begehrens nicht der Fall ist.

Natürlich konnte Freud auf der Ebene der Liebe nie eine Form der Liebe formulieren, die nicht narzisstisch oder anaklitisch war. Lacan brauchte lange Zeit, erst in Seminar XX konnte er über die femenine Liebe sprechen, die in einer anderen Logik als der freudianischen verankert ist. Es handelt sich nun um die "nicht-alles"-Liebe, die über eine imaginäre Liebe hinausgeht.

Vor ein paar Jahren fand auch in Latein-Amerika ein internationales Treffen des Freud'schen Feldes über das “Neue in der Liebe” statt. Dabei wurden mehrere Ansatzpunkte erörtert, basierend auf der Präsentation unseres Kollegen Ronald Portillo:

Bei Freud ist die Liebe Wiederholung. Bei Lacan hingegen hat die Liebe eher den Charakter eines Aufeinandertreffens als eines Wiederfindens; eine Kontingenz eher als eine Notwendigkeit der Wiederholung.  Es ist etwas von der Tyche im Spiel und nicht nur vom Automatismus. In der lacanschen Liebe gibt es etwas Reales und etwas von der Erfindung. Das, was die nicht vorhandene sexuelle Beziehung/Verhältnis ersetzt, ist die Liebe. (6)

Was das Begehren betrifft, ist klar, dass Freud dem Begriff Wunsch Vorrang gab, stark verbunden mit der Formel aus seiner Traumdeutung: Der Traum ist die Erfüllung eines kindlichen und unbewussten Wunsches. Betonen wir das Wort Erfüllung.

Bei Lacan hingegen nimmt das Wort Begehren zweifellos eine viel verbreitete Dimension in seinem Werk ein: das Begehren als Begehren des Anderen, das Begehren nach Nichts, neidisches Begehren, Begehren und Interpretation, Bedürfnis, Forderung und Begehren, das Begehren des Analytikers usw. 

Auch die gesamte lacansche Klinik kann im Hinblick auf die Positionen des Subjekts in Bezug auf das Begehren organisiert werden: unbefriedigt, vorsorglich, unmöglich, verleugnet, verworfen.

Das Begehren entsteht zwischen dem Bedürfnis und dem Anspruch, und bei Lacan ist der Anspruch immer ein Anspruch nach Liebe. Hier sehen wir, wie sich Liebe und Begehren zu verflechten beginnen.

Doch zweifellos bleibt die Referenz auf das Objekt wie bei Freud erhalten, präsentiert jedoch eine wichtige Verknüpfung mit dem Anderen, eine Dimension, die bei Freud offensichtlich nicht vorhanden ist. Das Begehren ist mit dem Anderen. Das Begehren ist immer das Begehren des Anderen, wie einer der wichtigsten lakanschen Aphorismen lautet

Die Liebe, um erneut auf Portillo zurückzukommen, ermöglicht es in einer Paarbeziehung, daran zu glauben, dass man das, was dem Begehren fehlt, in dem Anderen erreichen kann. Nicht nur das, denn gleichzeitig erleichtert den Zugang zu der Befriedigung, nach der der Trieb strebt. (6 op. cit)

Abschließend sei daran erinnert, dass für Lacan das Begehren des Analytikers darin besteht, "die Liebe zum Schweigen zu bringen" (7). Man fördert dann so die Metonymie der freien Assoziation.

Mit diesen Überlegungen können wir nun eine ganz besondere Form der schmerzhaften Liebe einordnen: wenn die Liebe sich vom Begehren löst.

Kürzlich las ich in einem Facebook-Post jemanden, der ein Zitat von Recalcati aufgriff, in dem die Etymologie des Wortes „Begehren“ erläutert wird. Es stammt vom lateinischen „unter dem Himmel stehen und die Sterne betrachten, um sich zu orientieren“; das Begehren ist ein Kompass, ein Kompass, der uns im Realen orientiert.

Daher sagt Lacan, dass man sich nur für eines schuldig fühlen kann: dafür, seinen Kompass, sein Begehren (nicht die Liebe wie beim Christianismus Gebote), aufgegeben zu haben.

Wir haben also die Fälle von Störungen des Begehrens, wie Impotenz oder Frigidität, die in der psychoanalytischen Literatur so ausführlich beschrieben werden. Wie Natalie Wulfing sie in unserem ersten Treffen eingeordnet hat, handelt es sich immer um Variationen, Sackgassen und misslungene Fixierungen einer allgemeinen Degradierung des erotischen Lebens: Wenn der Mann zu sehr an die Liebe zu seiner Mutter gebunden bleibt und keine anderen Frauen begehren kann. Es gibt auch das Gegenbeispiel von Männern, die nur Frauen begehren können, aber wo die Liebe keine Rolle spielt; die gesamte Sexindustrie basiert auf diesem Umstand. Ebenso gibt es Frauen, die ebenfalls an die Liebe zur Mutter fixiert bleiben, ohne diesen Übergang vollziehen zu können, ein Kind vom Vater und später von einem anderen Mann zu begehren.

Um zum Abschluss zu kommen:, erinnert Lacan (8) daran, dass er sich dafür entschieden hat, den Begriff der Angst zu entwickeln, weil dadurch die gesamte Dialektik des Begehrens neu belebt wird. Er trifft eine sehr klare topologische Unterscheidung zwischen Begehren und Angst. Während der Punkt der Angst im Anderen liegt, im Körper der Mutter, gehört das Begehren zum Phantasma, zur Dialektik von Phallus/Kastration, die das Symbolische einführt.

Es ist eine Tatsache, dass viele Patienten aufgrund von Liebesproblemen in die Analyse kommen, deren Affekte Angst sein können, aber auch Traurigkeit oder Schmerz über das abwesende Objekt, den Anderen, “der/die mich nicht mehr lieben kann”. Patienten suchen eher keine Hilfe, wenn sie es sind, die sich trennen, sondern wenn der Andere sich trennt. In diesem Fall verliert die Frage „Was bin ich für den Anderen?“ ihre stabilisierende Antwort. Hier befinden wir uns im Bereich der Liebe.

In diesem Sinne wäre die Traurigkeit eher auf der Seite der Liebesstörungen in ihrer metaphorischen Dimension zu verorten, während die Angst mehr auf der Seite des Begehrens liegt, der Metonymie, die ihren Knotenpunkt verliert.

Wenn das Unbewusste wie eine Sprache strukturiert ist, kann man denken, dass seine beiden großen Operationen (Metapher und Metonymie) genau dann unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, wenn sie nicht aufhören, sich nicht zu schreiben. Das heißt, der Subjekt ist dann näher dem Es/Über-Ich ausgesetzt, dem Triebhaften, dem Genießen. Während, wenn diese Operationen auf der Seite des 'Aufhören des Nicht-Schreibens' funktionieren, dann kommt die Kontingenz ins Spiel, die beruhigt, die stabilisiert.

Wir können abschließend sagen, dass es in einer Analyse um den Trieb des Subjekts, die Liebe zum vermuteten Wissen des Analytikers und um das Begehren des Analytikers geht.


LITERATUR:

(1) Soria, N., Nudos del amor, Buenos Aires: Ed. Del Bucle, 2nd. edition 2018, Kapitel 1, pp 11-25

(2) Bosquin-Caroz, P., Präsentation des Kongressthemas: Schmerzvolle Lieben, Webseite der New Lacanian School, 2025. Online erreichbar.

(3) Lacan, J., “Die Lenkung der Kur und die Prinzipen ihrer Macht“ - Schriften II, Trans. Hans-Dieter Gondek, Berlin-Wien: Verlag Turia-Kant, 2015, Parag. #14

(4) Tizio, H., “Deseo e interpretación”.  XVII Jornadas de la Escuela Lacaniana de Psicoanálisis. Tema ¿Quieres lo que deseas? Barcelona, 2018. Online erreichbar.

(5) Miller, J.A.,  „Zeichen der Liebe”, Artikel in der Zeitung Página 12, freie inoffizielle Übersetzung, Buenos Aires, 3. März 2011, Online erreichbar.

(6) Portillo, R., “ Die Liebe als Erfindung”, freie inoffizielle Übersetzung,  Vortrag bei dem XII. Kongress Freud'sches Feld und X. Enapol, Thema des Kongresses: Das Neue in der Liebe, ,  Santiago Chile, 2021, online erreichbar.

(7) Lacan J., „Rede an die Katholiken“ , Trans. Hans-Dieter Gondek, Wien / Berlin: Turia Kant Verlag, 2006, S.13

(8) Lacan, J., Das Seminar, Buch X: “Die Angst”, Ed. J.-A. Miller , Trans. Hans-Dieter Gondek, Wien / Berlin: Turia Kant Verlag, 2010, Seiten 249–257





jueves, 8 de julio de 2021

Ámsterdam, Descartes y Ana Frank

 Berlin, July 2021, posted by Claudio Steinmeyer





Ámsterdam, Descartes y Ana Frank

Uno de los autores que sin duda más me ayudó para mi aterrizaje en Berlín, mi trabajo de reconciliación con lo alemán, fue Paul Auster.
En uno de sus libros, “La invención de la soledad” aprendí algo que me conmovió entonces, y me sigue emocionando hoy.
Resulta que, en Ámsterdam, desde la ventana del escondite de Ana Frank, la vista da a unos fondos que del otro lado limitan con la casa en la que cuatro siglos antes había vivido René Descartes. Es precisamente el lugar donde escribió sus Meditaciones Metafísicas.
Es decir, de alguna manera, Descartes y Ana Frank, fueron vecinos. Cada uno escribiendo sus cosas, en sus respectivos tiempos, en sus respectivos contextos.
Dos escrituras que testimoniaran -acaso cambiaron- la historia moderna de la humanidad. Uno fundando la ciencia y con ella dando lugar a las condiciones del sujeto de la ciencia que como varias veces insistió Lacan, no es otro que el sujeto sobre el que opera el psicoanálisis. Y por otro lado la cara real de esta misma ciencia que como también dice Lacan (Proposición del 9 de octubre) alcanzó su máximo apogeo en los campos de exterminio donde precisamente halló su trágica ejecución la jovencita Ana Frank.
Auster recuerda una de las cosas que escribió Descartes en Ámsterdam “…hay algún país en el que uno pueda disfrutar de una libertad tan inmensa como en éste?” Y Auster se imaginaba a Ana Frank- si hubiese sobrevivido la guerra- leyendo esa frase como alumna universitaria en Ámsterdam. Impresiona a fondo.
Pero también, pensé, podía hacerse el ejercicio contrario, imaginar a Descartes leyendo esta frase de Ana Frank: “Dussel nos ha contado mucho de lo que está pasando fuera, en ese mundo exterior que tanto echamos de menos. Todo lo que nos cuenta es triste. A muchísimos de nuestros amigos y conocidos se los han llevado a un horrible destino. Noche tras noche pasan los coches militares verdes y grises. Llaman a todas las puertas, preguntando si allí viven judíos. En caso afirmativo, se llevan en el acto a toda la familia. En caso negativo continúan su recorrido. Nadie escapa a esta suerte, a no ser que se esconda. A menudo pagan un precio por persona que se llevan: tantos florines por cabeza. ¡Como una cacería de esclavos de las que se hacían antes! Pero no es broma, la cosa es demasiado dramática para eso. Por las noches veo a menudo a esa pobre gente inocente desfilando en la oscuridad, con niños que lloran, siempre en marcha, cumpliendo las órdenes de esos individuos, golpeados y maltratados hasta casi no poder más. No respetan a nadie: ancianos, niños, bebés, mujeres embarazadas, enfermos, todos sin excepción marchan camino de la muerte.” (entrada del 19/11/42)
Ella con sus 13 años, escondida en una casa en Ámsterdam, sabía lo que estaba pasando “afuera”. Sabía la verdad, que había un holocausto en marcha, una Shoá aunque esos significantes no estuvieran aún a mano. Una especie de cogito vuelto afuera, al exterior. Claro contraste con muchos adultos que decían no haber sabido lo que pasaba en Alemania y alrededores. Uno puede ahí entender lo que dice Lacan en la Proposición del 9 de Octubre cuando explica este nuevo y terrorífico real que aparece en el mundo a partir de los campos de concentración, máxima expresión de los procesos de segregación como consecuencia de la universalización y el reordenamiento de las agrupaciones sociales por la ciencia.
Ana Frank fue una de sus tantísimas víctimas. Lo bueno es que ella dejó un diario. Cierta posibilidad de subjetivar esto para las generaciones posteriores.
Como dice K. Vonnegut: haya paz.
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miércoles, 10 de febrero de 2016

Hemingway / variaciones sobre lo invocante.

Pdpd-Berlín, por Claudio Steinmeyer, Feb. 2016






Estos días me encontré con un texto de Hemingway que me sorprendió por transcurrir en un lugar que nuevamente adquiere actualidad : Turquía y aledaños.
El relato se sitúa en Esmirna (Smyrna), durante la guerra greco-turca (1919-1922), y en particular la evacuación de los ciudadanos griegos durante el avance de las tropas turcas.
Casi 100 años después la misma soledad. El mismo paisaje sombrío, quizás con otros actores, en otros “bordes” de la misma zona. En estos tiempos actuales  miles de personas, huyendo de la guerra en Siria, se agolpan frente a la frontera turca buscando la supervivencia, mientras que en la frontera greco-turca se atrincheran decenas de funcionarios de la Unión Europea buscando estrategias para que dichos desplazados no penetren en suelo europeo.
En fin, dos situaciones separadas por casi un siglo pero que transcurren en esa zona bisagra entre occidente y oriente, esa zona de transición entre religiones, incluso entre escrituras. Pero sin duda los mismos gritos.  Una repetición de lo más agradable, diría Hemingway.

A continuación el breve relato de Hemingway cubriendo los acontecimientos como periodista, corresponsal para el Toronto Star. Con su estilo literario, quizás inaugurando una forma de narrativa en el periodismo. En esta época las nuevas formas de periodismo se encuentran en las redes sociales:  tweets o posts generalmente acompañados de imágenes fotoshopeadas resaltando aún más lo real y generando miles de comentarios indignados. Indignados de toda abyección.
Es que la respuesta subjetiva ante el horror cambió? Hemingway consideraba que tal vez la ironía podía funcionar ante lo invocante de lo real. Tal vez la preeminencia de lo escrito, la imagen visual ha reemplazado la ironía. Las repetidas  imágenes de las torres del 11-S desmoronándose. Pero siempre en silencio. En cine mudo. Eso quizás sea lo extraño hoy, ¿por qué no se escuchan los gritos?





EN EL MUELLE DE ESMIRNA (1922)
Fuente: Antología de Ernest Hemingway. Universidad Nacional Autónoma de México. 2010. Trad. F. Patan.


Lo extraño era, dijo, el modo en que gritaban todas las noches a la medianoche. No sé por qué gritaban a esa hora. Estábamos en el puerto y ellos en el muelle y a la medianoche comenzaban a gritar. Solíamos echarles encima la luz del reflector para calmarlos. Nunca fallaba. Les pasábamos el reflector por encima dos o tres veces y dejaban de hacerlo. En una ocasión fui el oficial de turno en el muelle, y un oficial turco se me acercó bufando de rabia porque uno de nuestros marinos había estado de lo más insultante con él. Por tanto le dije que enviaríamos al tipo al barco y lo castigaríamos muy severamente. Le pedí que me lo señalara. Entonces señaló a un ayudante de artillero, un chico de lo más inofensivo. Dijo que había estado de lo más escandalosa y repetidamente insultante; me hablaba por medio de un intérprete. No podía yo imaginar cómo aquel ayudante de artillero sabía turco suficiente para mostrarse insultante. Lo llamé y dije “esto por si hablaste con alguno de los oficiales turcos”.—Con ninguno de ellos hablé, señor.—Estoy segurísimo —dije—, pero mejor sube al barco y no vuelvas a tierra por el resto del día. Entonces dije al turco que estábamos embarcando al hombre, y manejaríamos el caso del modo más severo.“Oh, del modo más riguroso.” Se sintió lo máximo con eso. Grandes amigos que éramos. Lo peor, dijo, eran las mujeres con bebés muertos. Imposible lograr que aquellas mujeres entregaran sus bebés muertos. Llevaban seis días con los bebés muertos. Simplemente no los entregaban. Nada podía hacerse al respecto. Al final tuvimos que quitárselos.
Entonces ocurrió lo de esa anciana, el caso más extraordinario. Se lo conté a un médico y me dijo que mentía. Los estábamos sacando del muelle, pues teníamos que sacar a los muertos, y esta anciana yacía en una especie de camilla. Dijeron “¿No quiere echarle una miradita, señor?” Así que le eché una miradita y justo en ese momento murió y se quedó absolutamente tiesa. Levantó las piernas y se levantó desde la cintura y después se quedó totalmente rígida. Como si hubiera estado muerta toda la noche. Bien muerta y absolutamente rígida. Se lo conté a uno de los médicos y me dijo que era imposible.
Allí estaban todos en el muelle y en nada era como un terremoto o algo por el estilo porque nunca supieron de los turcos. Nunca supieron lo que esos condenados turcos habrían hecho. ¿Recuerdas cuando nos ordenaron no volver ya para llevarnos más? Sentía el viento en contra cuando entramos aquella mañana.Tenían tantas baterías como imagines y pudieron habernos barrido del agua, íbamos a entrar, navegar muy pegados a lo largo del muelle, soltar las anclas de proa y popa y entonces cañonear el barrio turco de la ciudad. Nos habrían barrido del agua, pero nosotros simplemente habríamos vuelto un infierno la ciudad. Se contentaron con dispararnos unas cuantas salvas cuando entrábamos. Vino Kemal y despidió al comandante turco. Por excederse en sus órdenes o algo parecido. Se sobrepasó un poco. Habría sido un caos endemoniado.
Recuerdas el puerto. Había un montón de objetos lindos flotando en él. Fue la única vez en mi vida que me puse de tal modo que soñaba con esos objetos. Te impresionaban menos las mujeres que daban a luz que aquellas con los bebés muertos. Desde luego que daban a luz. Es sorprendente cuán pocos murieron. Simplemente las cubrías con algo y las dejabas en la tarea. Siempre elegían el lugar más oscuro de la cala para tenerlos. Ninguna se interesaba en nada una vez que salían del muelle. También los griegos eran chicos simpáticos.
Cuando evacuaron tenían todos estos animales de carga que no podían llevarse, así que les rompieron las patas traseras y los arrojaron a las aguas poco profundas. Todas aquellas mulas con las patas traseras rotas lanzadas a las aguas poco profundas. Fue un asunto agradable. Palabra que sí, un asunto de lo más agradable.

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sábado, 10 de octubre de 2015

¿Ni neurosis ni psicosis?




Berlín, Oct. 2015 por Claudio Steinmeyer   





Autora: Nieves Soria Dafunchio, Ediciones Del Bucle, Buenos Aires – AR, 2015 


Comienzo este comentario breve y sesgado agradeciendo a la autora, Nieves Soria Dafunchio, el cálido gesto de haberme anticipado el texto de este libro de próxima aparición.
Es éste su sexto título después de “Psicoanálisis de la anorexia y la bulimia”, “Confines de las psicosis”, “Inhibición / Síntoma / Angustia. Hacia una clínica nodal de las neurosis”,  “Nudos del amor” y "Nudos del análisis".  De este último se encuentra una reseña en este mismo blog: http://claudiosteinmeyer.blogspot.de/2013/12/clinica-topologica-acerca-del-libro.html

Y sin duda que el texto del que nos ocuparemos hoy constituye, dentro de esta serie, una nueva aproximación a la clínica topológica, del anudamiento de lo Real, Simbólico, Imaginario y sinthome. Clínica que busca su representación, teorización, transmisión a través de los nudos. Estamos así de lleno en lo que  hoy día denominamos como el ultimísimo Lacan.

Pretender resumir el contenido no está en mi propósito. De eso ya se ha ocupado Leonardo Gorostiza a quien debemos el excelente prólogo.

De mi parte me limitaré a señalar y compartir algunos jalones de mi lectura del libro de modo de poder contribuir a despertar el interés por su lectura.
Si comparamos la psicopatología actual con el globo terráqueo, y acordamos que hay un polo norte y un polo sur (neurosis y psicosis desde un punto de vista estructural) el libro nos invitará a pensar qué pasa en la franja comprendida entre los trópicos de Capricornio y  de Cáncer. Un sector nada despreciable del acontecer cotidiano en la práctica analítica de la época actual en la que el ecuador del complejo de Edipo -que permitía distinguir con nitidez dos hemisferios -  tal como los hallábamos a principios del s. XX (primer Freud) se ha ido diluyendo.

Vamos entonces a adentrarnos en este texto, una letra de tradición oral. Pues se trata de la prolija transcripción de las clases del seminario que la autora llevó a cabo a lo largo del 2011.

Una de las cosas a destacar del libro es la capacidad de transmisión de conceptos psicoanalíticos lacanianos y su permanente puesta a prueba en el terreno clínico. Además, aunque sin proponérselo pero que trae como beneficio por añadidura, encontraremos interesantes pinceladas sobre la técnica psicoanalítica.

Es una propuesta de pensar la psicopatología en el sentido de  aggiornar los parámetros de la psiquiatría, de la nosología freudiana, incluso del Lacan estructural, de una manera más dinámica, flexible, y cuya teorización pueda sostenerse a partir de los nudos y la lógica no-toda. Y para tranquilidad del lector, aclaramos que estos conceptos son generosamente explicados a lo largo de sus páginas.

La primera parte del libro, quizás la más teórica, comienza con un nuevo abordaje del caso, quizás inaugural,  de la zona “ni” de la clínica y la teoría psicoanalítica: el caso del hombre de los lobos. Un caso bisagra para todos los posteriores desarrollos de esta zona del diagnóstico que ha sido abordada con diferentes nombres: psicopatía, perversión, canalla, borderline, fronterizo. Una zona de la que quizás la clínica kleiniana ha sido especialmente tributaria en las décadas del 40 al 60 pero que ahora recobra una vigorosa reconceptualización a partir de los desarrollos lacanianos.
Entramos así a los casos que hoy día interrogan al analista en cuanto al diagnóstico, con fluctuaciones entre neurosis y psicosis, la zona de los inclasificables, las neurosis no desplegadas, las psicosis no desencadenadas y toda la variación de casos que podemos encontrar entre los clásicos polos de la clínica estructural.

Se recorre así el caso del hombre de los lobos con especial atención a los fenómenos corporales que acompañaron al sujeto a lo largo de los dos análisis. Y a los efectos transferenciales que la  intervención de Freud al “enchufarle una construcción”, sin demasiada participación del sujeto, pudo haberle producido y que serán posteriormente  abordados en su segundo análisis con Ruth Mack Brunswick.

Encontramos a continuación un singular recorrido a lo largo del par fobia/perversión. Con una interesantísima re-lectura del seminario V de Jacques Lacan. En este punto creo que el desarrollo que propone Nieves Soria se inscribe en la rica tradición argentina de pensar al Complejo de Edipo con los operadores lógicos de la época. Una tradición tal vez inaugurada por el controvertido Oscar Masotta. Se trata entonces de pensar el Edipo a través de sus momentos lógicos pero desde una perspectiva muy original, a saber: la dialéctica entre el falo imaginario y el falo simbólico. Donde la capacidad del sujeto de negativizar el falo imaginario (-phi) será determinante para su posterior acceso a unas u otras formas de anudamiento sinthomáticos, distintas modalidades subjetivas de responder a la falla, al lapsus del nudo entre S,I y R.
Se agrega aquí también un abordaje del Gide lacaniano, por el sesgo del “amor embalsamado”, y de la función del padre muerto que no pudo “humanizar el deseo”.

Continuamos luego con los casos cuyos bordes se encuentran tal vez más cercanos a lo que estructuralmente denominamos psicosis. Para ello la autora propone una interesantísima variante del esquema R que aparece en el texto de Lacan “Cuestión preliminar a todo tratamiento posible de la psicosis”.
Un esquema con el cual la autora intenta dar cuenta del estatuto de la realidad en  las psicosis ordinarias / no-desencadenadas. Se cita a esta altura los aportes de Jacques-Alain Miller referidos a la inclusión de la lógica femenina (no-toda) para pensar la psicopatología actual. Miller a su vez toma una importante referencia de Leibniz: el “reposo es un caso límite del movimiento”.
Para quienes hayamos tenido alguna dificultad en entender la paradoja de Zenón (La carrera de Aquiles y la tortuga) y de cómo la introduce Lacan en el seminario XX, el texto de Nieves Soria sin duda que acude en nuestra ayuda.  Pero lo importante es que esto permitirá  situar al lector en el estado del debate actual de la clínica psicopatológica y psicoanalítica, una suerte de contrapunto entre la clínica estructura y la clínica infinitesimal o continuista que exige a su vez nuevas conceptualizaciones como p. ej. la idea de forclusión generalizada. (En este punto suelo también pensar en los desarrollos kleinianos, la posición esquizo-paranoide como previa a la posición depresiva constitutiva del sujeto neurótico).
Recordemos brevemente el planteo que hace Nieves Soria en su libro “Confines de las psicosis”:  la proposición lacaniana de que no hay relación/proporción sexual se demuestra por el nudo borromeo de tres que NO existe, hay siempre una falla en este nudo de tres, un lapsus. Se plantea entonces para los seres-hablantes un lapsus generalizado del nudo dejando en evidencia una especie de “todos en defícit”, “todos venimos con el nudo mal hecho”. Y esto nos lleva a que la clínica diferencial ya no tenga tanto que ver  con un déficit (forclusión del Nombre del Padre: sí o no) sino más bien con una clínica diferencial de la solución que cada sujeto encontró para resolver ese déficit generalizado, ese nudo mal hecho.
Volviendo al libro que nos ocupa, se construye a partir del esquema R una sólida base para indagar el seminario XXIII de Lacan y las soluciones joyceanas desde nuevas perspectivas.


En esta primera parte del libro encontramos también importantes aportes de analistas invitados: Bernardino Horne, Claudio Godoy y Fabián Schejtman. P.ej.  la abundante y detallada referencia de Godoy a las ideas de Paul Federn (cuya lectura recomienda Miller en más de una ocasión); o por otro lado cuando  Horne  recuerda la clínica de la metonimia que suponen los fenómenos psicosomáticos a los que la autora luego relaciona con el mecanismo de la holofrase (por cierto un mecanismo un tanto abandonado en la literatura actual por lo que aprovecho para recomendar al lector el texto “Psicosomática y cáncer” de Jean Guir).
Y el excelente recorrido de Schejtman sobre la zona Ni-Ni tanto pensada del hemisferio más cercano a la neurosis o de su contracara en las psicosis, y como él piensa las soluciones polisinthomadas o polirreparadas que se producen en esta zona (en mi opinión, volvemos a encontrar lejanos ecos a la conceptualización kleiniana de la reparación).

Un breve párrafo merece también el recorrido que hace la autora a través de los fenómenos paradigmáticos que se producen en esta zona de la clínica: los actings outs y los pasajes al acto. La autora ilumina así los hechos clínicos en los que el cuerpo esta capturado en el no-pienso que privilegia una fallida resolución del vel de la alienación.

Y así son abordadas tantas otras cuestiones que enriquecen la labor del analista: su cálculo en la interpretación, la labor de esclarecimiento del lugar en la transferencia, la necesidad de pensar la operación analítica no sólo del lado del corte sino también del empalme, la ética en juego en el acto analítico.

En la segunda parte del libro hallamos excelentes presentaciones clínicas a cargo de Diana Algaze, Liliana Cantagalli, Florencia Surmani, Verónica Buchanan y Verónica Caamaño que en discusiones con la autora se revisan los planteos teóricos. Y finalmente el texto se cierra con unos breves apéndices teóricos, escritos afines, de la autora.

Si uno de los efectos del deseo del analista es hacer avanzar al psicoanálisis, este libro es testimonio de ello.
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PD: En cuanto a los datos bio /cv de Nieves Soria Dafunchio, los interesados pueden visitar su página a través del siguiente link: http://www.nievesoriadafunchio.com.ar/



















viernes, 18 de septiembre de 2015

Moda y Psicoanálisis



Berlín, sept. 2015  

Para mi hija Julia,  alentándola en su interés por el mundo de la comunicación y la moda.





Moda y Psicoanálisis

Breve comentario sobre el libro “Fashion and Psychoanalysis” de Alison Bancroft. Publicado en inglés por I.B.Tauris, London-NY, 2010. 



Fue a través de los colegas del Dpto. post-doc de psicoanálisis de la New York University que tomamos conocimiento de esta obra que desde su título atrajo nuestra atención, cual vidriera de la 5ta. avenida. La moda, sin duda un campo poco explorado dentro del psicoanálisis en extensión.

Su autora, Alison Bancroft, reside en Londres, es escritora y crítica cultural. Se interesa especialmente por los enfoques interdisciplinarios del arte contemporáneo, en especial la cultura visual. A ella agradecemos además el habernos dado su consentimiento para esta reseña en castellano. Y si en  el exordio encontramos un agradecimiento a quien le enseñó el buen-vestir, éste quizás ya nos coloca en el camino del buen-decir. Escrito en un pulcro inglés, se trata de un texto claro en el que se pueden encontrar interesantes indicaciones sobre  la historia de la moda,  el arte visual y la teoría psicoanalítica, con abundantes referencias a Freud, Lacan y otros psicoanalistas. Y por supuesto la detallada descripción de ciertas colecciones de moda paradigmáticas a los fines de este ensayo.

Y cuando decimos historia de la moda nos referimos a un  recorrido muy particular que podríamos señalar como el que va de la sexualidad femenina a la sexuación femenina.


Respecto a la tesis que propone el libro: se presenta a la moda en su forma estética y creativa (al modo de un arte) antes que desde la perspectiva de objetos de venta en la sociedad de consumo. La premisa de que la moda, por sus propiedades estéticas, es algo distinto de la mera vestimenta es central en este libro. La moda le agrega un “plus” a la prenda de vestir.  El estudio de la moda que propone el libro se enmarca en la innovación en la decoración de la superficie del cuerpo y a la amplia respuesta social y cultural que causa esta innovación. Pero especialmente en este contexto será el sujeto que viste y el acto de vestir esencial para comprender a la moda. No alcanza con analizar solamente los objetos producidos. Introduce así la dimensión subjetiva.
El libro se propone entonces abordar a la moda como una forma creativa, realizada en el cuerpo y que articula lo femenino de maneras disruptivas e innovadoras. El marco teórico con el que se relacionarán moda, psicoanálisis y arte se inspirará especialmente en la enseñanza que nos legó  Jacques Lacan con las fórmulas de la sexuación y cuando abordó la obra escrita de James Joyce para tratar de dar cuenta del concepto de sinthome.
Bancroft también cita los primeros trabajos que, desde el psicoanálisis, incursionaron en el mundo de la moda, a saber:  los pioneros J.C. Flügel (Psychology of Clothes, 1930), Edmund Bergler (Fashion and the Unconscious, 1953) ,Dani Cavallaro y Alexandra Warwick  (Fashioning the Frame: Boundaries, Dress and the Body, 1998),  entre otros. Además de apoyarse puntualmente en la obra de Charles Baudelaire, Marcel Duchamp, Antonin Artaud, Roland Barthes.  Se describirá el desplazamiento que tuvo la moda desde indicar la pertenencia a una clase social hasta empezar a dejar más claramente en evidencia su  relación con la femineidad.

Esta femineidad se definirá en tres niveles: como incumbiendo a sujetos femeninos, habitualmente mujeres, pero no de manera exclusiva; perteneciendo de manera contingente al cuerpo; y como proponiendo una lógica imposible y contradictoria. En otras palabras, una femineidad que tomará sus desarrollos a partir del seminario XX de Lacan. Se tratará de una articulación inconsciente en el ser hablante más allá de todo determinante biológico / anatómico. Una femineidad lacaniana y no del estilo Baudelaire para quien la moda apuntaba  directamente a la femineidad  exclusivamente ligada con la mujer en sentido biológico.
En este marco se tratará de relacionar a la femineidad con la moda entendida como la innovación en la superficie decorada del cuerpo de la sexuación subjetiva. 



El desarrollo de estas ideas se repartirá en cuatro capítulos buscando en cada uno contrapuntos entre conceptos centrales del psicoanálisis y las obras de diferentes diseñadores de moda y renombrados fotógrafos de modas como Nike Knight, John Galliano, Alexander McQueen, Leigh Bowery y Hussein Chalayan. Estos profesionales de la moda han entendido a la misma como la decoración de la superficie del cuerpo antes que como una empresa industrial. A criterio de la autora prevalece en ellos el lado-arte de la moda.

Estos capítulos a su vez recorren de alguna manera la obra de Lacan a lo largo de los tres registros: imaginario, simbólico y real. Y desarrollando especialmente cuestiones vinculadas a las nociones de identificación,  deseo y  sinthome.

El primer capítulo entonces se apoya en nociones provenientes de la clínica de la histeria para dirigirse a lo femenino en juego, tomando como principal referencia al sector de la fotografía de modas. Se ocupa p.ej de la  tensión del movimiento que va del estadio del espejo organizador del “moi”, apelando a un yo unificado, a las formas actuales de la fotografía que ponen más en evidencia la división del sujeto. El cuerpo ya no aparece como un todo unificado sino que se presenta a veces como sugerido, insinuado por partes, privilegiado por zonas erógenas en los que la pulsión deja la marca de lo parcial por sobre el ideal del amor genital heterosexual cuya norma prevaleció en la moda hasta mediados del siglo XX.  Efectos de anamorfosis, donde un “eso nos mira” ponen en juego la esquizia entre el ojo y la mirada. También se considera a la moda en su función de cuestionamiento  al saber del amo actual, manteniendo la forma de resistencia por parte de lo femenino contra su silenciamiento simbólico. El cuerpo habla porque hay algo imposible de decir, y esto es lo que la moda, a través de la   fotografía contemporánea estaría reflejando.

 

(Foto de Richard Avadon, 1947, en una época en que la moda y la femineidad eran organizados en una escena  mirada  en términos edípicos)


En el segundo y tercer capítulo se estudiará la moda en relación al deseo tanto del lado hombre de las formulas de la sexuación como del lado mujer-no-toda. Y pensando a la homosexualidad dentro de esta lógica. Y si de moda hablamos bien vale poner en juego al género, no solo con el que se confeccionan las vestimentas sino más bien de quien las porta. Pero se trata ahora de un género subjetivo. Y la autora se detiene en articular las enseñanzas de Lacan en torno de la sexuación subjetiva en vez de una sexualidad determinada por la biología, anatomía o ideales socio-socioculturales. Así la relación de cada ser-hablante con el falo y el objeto “a” será protagonista de lo que  el psicoanálisis descubrió en cuanto a la posición sexual de un sujeto en relación al deseo y sus respectivos modos de gozar. Queda así por abordar el tema del goce femenino suplementario en contraposición al goce fálico.


Foto: Nick Knight, gentileza SHOWstudio.com / La moda comienza a reflejar singularidades de la época:  Una mirada descentrada, la vestimenta-objeto velada, esfumada.


Y de esta manera llegamos el último capítulo que articula la noción de sinthome que Lacan introduce en el seminario XXIII, especialmente en tanto significante con resonancias en el cuerpo. Comienza con una lectura crítica a los desarrollos que Roland Barthes llevó a cabo sobre la moda. Barthes en sus trabajos ( Mythologies, 1957 y The Fashion System,1967) estudió las tapas de las revistas de modas para concluir que “sin discurso no hay moda”. En este marco la moda sería un lenguaje derivado de una “lengua materna original” a saber:  la indumentaria original. De esta manera la moda tendría un determinante exclusivamente simbólico. Bancroft en cambio intentará demostrar que el lenguaje de la moda, al igual que el lenguaje de James Joyce, presenta una incidencia de lo real. Para ilustrarlo se servirá especialmente de la obra del diseñador Hussein Chalayan. La moda entendida como un lenguaje que tiene incidencia.en el cuerpo, tanto a nivel imaginario y real.  Y la autora planteará a la moda como el goce suplementario que ocuparía una función de anudamiento de los tres registros. 

Hussein Chalayan, salón de la moda NY 2015, gentileza VOGUE.com / el cuerpo-máquina y sus zonas erógenas


A lo largo del texto encontraremos otros interesantes temas como la cuestión del tatuaje, la relación con la sublimación, los cambios que el 11/9 introdujo en la moda (en especial en cuanto al uso del velo).

Si bien el marco teórico en el que la autora despliega sus ideas refieren en gran medida a un Lacan de inspiración zizekeana, y que por lo tanto podríamos hacer, dentro de la orientación lacaniana,  una revisión de la manera de pensar ciertos conceptos (especialmente en relación al  conflicto tal como se presenta en la clínica), lo meritorio de esta obra consiste en tratarse de las primeras aproximaciones al fenómeno de la moda en términos psicoanalíticos-lacanianos. Estamos más acostumbrados a pensar la moda desde lo psicopatólogico, ese empuje-al-ideal que tomamos como referencia en la clínica de los trastornos de la alimentación. En el libro que acabamos de comentar se resalta más bien el aspecto estabilizador de la moda en tanto suplencia en la femineidad de la época, en la línea de lo bello que recubre lo imposible de soportar pero a la vez sugiriéndolo. Es en nuestra opinión un original desarrollo de la frase de Lacan que encontramos en la obertura de sus escritos: “ Es el objeto quien responde a la pregunta por el estilo...”.  Esta obra  presenta en tal sentido un carácter inaugural que sin duda resultará refrescante para el lector.






jueves, 1 de mayo de 2014

Lob des Rollenkoffers



Von Claudio Steinmeyer / Beitrag zum Treffen Ausstellung „Koffer“, Kamin Fabrik (Berlin) am 24.04.2014




Wie üblich werde ich versuchen, das Publikum, das unsere Fachsprache nicht unbedingt kennt, anhand einer Reflexion mit unseren psychoanalytischen Konzepten vertraut zu machen. In diesem Fall, mit dem Sympthoma, was nicht mit Symptom zu verwechseln ist.



Wir befassen uns also heute mit den Koffern, Reisetaschen, Gepäck und ihre Verbindung mit der kreativen Tätigkeit. Was lässt sich aus der Sicht der Psychoanalyse über Koffern und Kunst sagen, das nicht töricht wäre? Was kann ich schon darüber sagen, da meine Kenntnisse über bildende Kunst gerade mal denen eines Amateurs entsprechen, der sich mit dem ästhetischen Genuss begnügt. Ich wende mich also den Kunstbereichen zu, in denen ich mich etwas sicherer fühle, bzw. der Literatur.

Es geht um eine Frage, die Paul Auster einer seiner Figuren sagen lässt im wunderbaren Roman Timbuktu, ein sehr empfehlenswertes Buch für jeden, der schon mal eine große Zuneigung zu einem Hund empfand:



Rollenkoffer... mehr als 30.000 Jahre haben wir unsere Last selbst getragen... mit Rückenschmerzen und Erschöpfung... Warum mussten wir bis zum Ende des 20. Jahrhunderts abwarten, dass dieses Ding erfunden wird?“



Die Erfindung des Rollenkoffers und die Frage, warum sie so lange gedauert hat. Klar ist, dass der Mensch seine Zeit brauchte, um bequem auf der Erde zu leben. Vielleicht hat sich das in letzter Zeit etwas beschleunigt.

Das wundert mich immer – die Zeit, die wir brauchten, um unser Leben etwas bequemer zu gestalten. Bitte versteht mich nicht falsch, ich meine damit nicht etwa, ein Auto zu kaufen. Ich meine das innere Rad.



Das Rad, sei es als industrielle Erfindung, technologisches Erzeugnis oder Kunstwerk zu verstehen. Keine Frage, das Rad gehört zur Kultur, es müsste zu den Polaritäten von Levi Straus zählen: Natur-Kultur, süß-salzig, roh-gekocht und eben (er)tragen-auf Räder tragen.





Psychoanalyse ist genau das: Die Erfindung des eigenen Rads. Um schneller zu gehen? Vielleicht. Aber auf jeden Fall um leichter durchs Leben  zu gehen, um mit weniger Anstrengung die gleiche Last zu tragen.



Wie ihr seht, geht es in diesem kurzen Schriftstück, das sich am Rollenkoffer inspiriert, um das Rad als Metapher. Eine Metapher dessen, was während der Psychoanalyse erfunden oder erbaut wird. In der Psychoanalyse hat Lacan diesem metaphorischen Rad den Namen Sympthoma gegeben (Verdichtung zwischen Symptom und Phantasma), den er mit Hilfe des Werkes eines anderen Schriftstellers, James Joyce ausarbeitete, artikulierte.



Aber gerade das Rad, die Rad-Metapher, passt außerdem gut zu den großen Arbeitsbereichen einer Psychoanalyse: S, I und R.

Zum Symbolischen, weil ein paar Herren-Signifikanten erforderlich sind, um „das Rad zu denken“: 360 Grad, die Zahl Pi, usw.

Zum Realen, denn durch den Einsatz der Räder ist es zweifelsohne der eigene Körper, der Erleichterung empfindet.



Die Besänftigung des Imaginären mit seinen charakteristischen, besonders aggressiven Resonanzen zugunsten eine Verknotung zwischen S und R womit der ewigen Konflikt zwischen Signifikanten und Signifikat, Trieb und Realität, kanalisiert werden kann. Was auch dem Ich von der Angst erleichtert.





Selbstverständlich ist der Sympthoma für jeden anders, und hier wird der Unterschied zur Wissenschaft klar; es gibt keine universelle Antwort. Das politische Motto „Räder für Alle“ funktioniert hier nicht. Auch geht es nicht um das „Versprechen des Rades zum Schluss“, was die Psychotherapie bietet. Tatsächlich ist die Psychoanalyse der einzige Ort, in dem die Erfindung des Subjektes, d.h. das Werk, das das Subjekt während der Analyse und der Erfahrung seines Genusses erschafft, eine Wahrheit in der Form eines „rechteckigen Rades“ ergibt.






INITIATIVE BERLIN : Einladung zur Bildung von Kartellen 2026-27

  Berlin, Sep. 2026, posted by CS